FC Bayern – 1. FC Nürnberg am 29.10.2011Eine zähe Anfahrt zum Bundesliga Heimspiel gegen den Club erlebten die Baar-Bazis im gut gefüllten Bus. Zwischen Stuttgarter Flughafen und Albaufstieg steckten wir auf der A8 über zwei Stunden im Stau. So war an diesem Tag leider nicht daran zu denken, in Leipheim eine Frühschoppenrast einzulegen. So mussten wir uns darauf beschränken, kleinere Raucher- und Pinkelpausen einzulegen, um noch rechtzeitig vor Spielbeginn die Arena zu erreichen. Erst kurz nach halb drei Uhr kamen wir in Fröttmaning an. Zu allem Übel mussten wir auch noch im Süden parken und über die Esplanade ins Stadion marschieren. So war auch der Paulaner Fantreff an diesem Tag kein Thema mehr; wir konnten es gerade noch verschmerzen, wurde im Stadion mal wieder nur „halbe Kraft“ ausgeschenkt.In der gut gefüllten Kurve wurde per Flyer zur besseren Stimmung aufgerufen, die Mannschaften wurden mit einer Kurven Choreo ins Stadion begleitet. Leider war die Stimmung auch am heutigen Tage für ein Derby eher unwürdig. Vielleicht lag es auch am einseitigen Spiel des Rekordmeisters. Ein überragendes Kopfballtor unserer Nr. 33, Mario Gomez nach feiner Vorarbeit von Bastian Schweinsteiger bereits nach eineinhalb Minuten setzte das erste Zeichen. Ein jederzeit routiniert auftretender FCB ließ über die gesamte Spielzeit gegen total überforderte Franken nichts anbrennen. Der starke Bastian Schweinsteiger sorgte mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern nach Ablage von Gomez für das 2:0, ehe Ribéry nach feiner Einzelleistung in der 39. Minute für den deutlichen 3:0 Halbzeitstand sorgte. Nach dem Wechsel blieb es Gomez in der 68. Minute vorbehalten, mit seinem 50. Ligator für die Bayern für den 4:0 Endstand zu sorgen. Die Bayern brachten das Spiel im Hinblick auf die schwere Champions-League Partie am Mittwoch gegen Napoli im Schongang über die Zeit. Über 70% Ballbesitz über die gesamte Spielzeit stehen spiegelbildlich für das Ergebnis. Dieses 183. Derby war für die junge Nürnberger Mannschaft sicherlich eine Offenbarung. Gut gelaunt machten wir uns nach dem Spiel auf einen staufreien Heimweg. In Aichen wurde noch ein „Whopper-Stop“ eingelegt und im Bus das eine oder andere Sieger Bier aufgemacht.Moser